Glossar

FES-Glossar: Fachbegriffe verständlich erklärt

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Dieses Glossar erklärt Fachbegriffe, die auf den Seiten rund um FES vorkommen: von der Technik über Nervensystem und Krankheitsbilder bis zum Gehen und zu Studien. Jede Erklärung nennt ihre Quelle und verweist auf die Seite, auf der das Thema ausführlich behandelt wird.

Technik und Versorgung

Begriffe rund um FES-Geräte, ihre Bestandteile und verwandte Verfahren.

  • Funktionelle Elektrostimulation

    Auch: FES

    Verfahren, bei dem elektrische Impulse über intakte Nerven gelähmte oder geschwächte Muskeln anspannen lassen. „Funktionell“ bedeutet, dass die Muskelanspannungen so abgestimmt werden, dass daraus eine Bewegung mit einem Zweck entsteht, etwa das Anheben des Fußes beim Gehen.1

    Mehr dazu: Was ist FES?

  • Neuroprothese

    Bezeichnung für FES-Systeme, die eine Körperfunktion über die elektrische Reizung von Nerven unterstützen sollen. In der Fachliteratur sind solche Systeme unter anderem für Bein, Arm, Blase und Darm sowie die Atmung beschrieben.1

    Mehr dazu: Was ist FES?

  • Neuromuskuläre Elektrostimulation

    Auch: NMES

    Elektrische Stimulation, die Muskeln zur Anspannung bringt, typischerweise mit 20 bis 50 Impulsen pro Sekunde. Von FES spricht man, wenn die Stimulation mit einer Alltagsbewegung wie Gehen oder Greifen verbunden wird.2

    Mehr dazu: FES, TENS und EMS

  • Transkutane elektrische Nervenstimulation

    Auch: TENS

    Form der Elektrostimulation über Hautelektroden, die traditionell zur Schmerzbehandlung eingesetzt wird. Auf rein sensorischer Stufe, also nur spürbar, löst sie keine erkennbare Muskelanspannung aus.2

    Mehr dazu: FES, TENS und EMS

  • Hautelektrode

    Auch: Oberflächenelektrode

    Leitfähiges Pad, das auf die Haut geklebt wird und die Impulse des Stimulators überträgt. Hautelektroden lassen sich wieder abnehmen. Bei FES für den Fuß liegen sie über dem Wadenbeinnerv.2,3

    Zum Beispiel: Ähnlich wie die Klebeelektroden bei einem EKG haften sie direkt auf der Haut.

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Implantiertes FES-System

    Auch: teilimplantiertes System

    FES-System, bei dem die Elektroden in einer Operation, in der Regel unter Vollnarkose, direkt am Nerv angebracht werden. Bei teilimplantierten Systemen liegt eine Manschettenelektrode um den Wadenbeinnerv, während Impulsgeber und Fersenschalter außen getragen werden.3,4

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Fußheberstimulator

    FES-Gerät für Menschen mit Fußheberschwäche, das den Wadenbeinnerv stimuliert. Ziel ist eine Muskelanspannung, die den Fuß beim Gehen anhebt. Bei Geräten mit Hautelektroden sind die Elektroden mit einem Stimulator verbunden, den ein Fußschalter steuert.3

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Fersenschalter

    Auch: Fußschalter, Fersensensor

    Sensor an der Ferse, der den Bodenkontakt beim Gehen erfasst. Über dieses Signal steuert der Stimulator, an welcher Stelle des Schritts die Impulse einsetzen.2,3,4

    Zum Beispiel: Wie ein Schalter, den die Ferse bei jedem Schritt betätigt.

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Stimulationsparameter

    Auch: Frequenz, Impulsdauer, Stromstärke

    Einstellwerte, die die elektrischen Impulse beschreiben. Die Frequenz gibt an, wie viele Impulse pro Sekunde abgegeben werden (in Hertz), die Impulsdauer, wie lange ein einzelner Impuls dauert, und die Stromstärke, wie stark er ist (meist in Milliampere).2

    Mehr dazu: Wie FES wirkt

  • FES-Radfahren

    Auch: FES-Ergometer

    Bewegungsübung auf einem Ergometer, also einem fest stehenden Fahrrad, bei der elektrisch ausgelöste Muskelanspannungen das Treten erzeugen. Ein Mikroprozessor steuert die Abfolge der Anspannungen; das Gerät erfasst dabei unter anderem die Tretkraft.5

    Mehr dazu: FES bei Querschnittlähmung

  • Fußheberorthese

    Auch: Unterschenkel-Fuß-Orthese, AFO (ankle-foot orthosis)

    Hilfsmittel, das Unterschenkel und Fuß ausrichtet und die Bewegung von Sprunggelenk und Fuß führt. Sie arbeitet rein mechanisch und ohne Strom.3,20

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Rehabilitation

    Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt Rehabilitation als Gesamtheit von Maßnahmen, die die Funktionsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Zusammenspiel mit ihrer Umwelt verbessern und Behinderung verringern sollen. Der Begriff umfasst also mehr als eine einzelne Therapie.7

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

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Nervensystem und Muskeln

Wie Bewegungsbefehle vom Gehirn zum Muskel gelangen und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen.

  • Erstes Motoneuron

    Auch: oberes Motoneuron

    Nervenzelle der Bewegungsbahnen, die Bewegungsbefehle aus dem Gehirn über Hirnstamm und Rückenmark nach unten weiterleitet. Ist diese Bahn geschädigt, etwa nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, Querschnittlähmung oder Zerebralparese, spricht man von einer zentralen Schädigung.3,4,10

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Zweites Motoneuron

    Auch: unteres Motoneuron

    Nervenzelle, deren Verbindung vom Rückenmark über einen peripheren Nerv zum Muskel führt. FES erregt diesen Nerv und nicht den Muskel direkt. Deshalb gilt FES bei einer Schädigung des zweiten Motoneurons in der Regel als nicht geeignet.1,3,4

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Wadenbeinnerv

    Auch: Nervus peroneus communis, Nervus fibularis communis

    Nerv, der außen am Knie am Wadenbeinköpfchen vorbeizieht. Sein tiefer Ast versorgt die Muskeln, die Fuß und Zehen anheben. An diesem Nerv setzt die Stimulation bei FES für den Fuß an.8,3

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Fußhebermuskulatur

    Auch: Dorsalextensoren

    Muskeln an der Vorderseite des Unterschenkels, die Fuß und Zehen nach oben ziehen. Dazu gehört der vordere Schienbeinmuskel (Musculus tibialis anterior). Versorgt werden sie über den Wadenbeinnerv.8,2

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Dorsalextension

    Auch: Fußhebung

    Bewegung, bei der der Fuß im Sprunggelenk in Richtung Schienbein angehoben wird. Beim Gehen halten die Fußhebermuskeln den Fuß in der Schwungphase so, dass er frei über den Boden kommt.8,17

    Zum Beispiel: Wenn Sie auf den Fersen stehen und die Fußspitzen anheben.

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Sensibilität

    Auch: Empfindung

    Fähigkeit, Reize wie Berührung oder Schmerz wahrzunehmen. Bei Querschnittlähmung wird sie Hautareal für Hautareal geprüft, etwa mit einem Wattestäbchen für leichte Berührung und einer Sicherheitsnadel für die Unterscheidung von spitz und stumpf.9

    Mehr dazu: FES bei Querschnittlähmung

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Krankheitsbilder und Ursachen

Erkrankungen und Begriffe, die auf den Themenseiten im Zusammenhang mit FES vorkommen.

  • Fußheberschwäche

    Auch: Fallfuß

    Schwäche der Muskeln, die Fuß und Zehen anheben. Sie ist ein Symptom und keine eigene Diagnose. Die Ursache kann im Gehirn oder Rückenmark liegen, an einer Nervenwurzel oder an einem Nerv im Bein.8,3

    Zum Beispiel: Im Alltag fällt sie oft dadurch auf, dass das Bein beim Gehen höher angehoben wird oder der Fuß hörbar auf den Boden klatscht.

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Zentrale Ursache

    Schädigung im zentralen Nervensystem, also in Gehirn oder Rückenmark, etwa nach einem Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, Querschnittlähmung oder Zerebralparese. Die britische Bewertung von FES bei Fußheberschwäche bezieht sich auf Fälle mit zentraler Ursache.3

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Periphere Ursache

    Schädigung außerhalb von Gehirn und Rückenmark, zum Beispiel an der Nervenwurzel L5 oder am Wadenbeinnerv in Höhe des Wadenbeinköpfchens. Ist der Nerv zum Muskel selbst geschädigt, fehlt die Grundlage für FES, weil die Impulse über diesen Nerv laufen.8,3

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Schlaganfall

    Auch: Apoplex

    Akute Erkrankung, bei der ein Teil des Gehirns nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, meist durch ein Blutgerinnsel, seltener durch eine Blutung. Je nach betroffener Hirnregion können zum Beispiel Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen auftreten. Ein Schlaganfall ist ein Notfall.13

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Parese

    Unvollständige Lähmung, also eine leichte bis mittelgradige Muskelschwäche. Eine schwere oder vollständige Lähmung wird als Plegie bezeichnet.15,14

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Hemiparese

    Auch: Halbseitenlähmung

    Leichte bis mittelgradige Lähmung einer Körperhälfte. Meist liegt die Ursache in der gegenüberliegenden Hirnhälfte: Eine Schädigung der linken Hirnhälfte betrifft die rechte Körperseite und umgekehrt.14

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Spastik

    Auch: Spastizität

    Erhöhter Widerstand der Muskulatur gegen Dehnung, der umso stärker ist, je schneller der Muskel gedehnt wird. Sie entsteht nach Schädigungen von Bewegungsbahnen in Gehirn, Hirnstamm oder Rückenmark und geht meist mit weiteren Zeichen einher, etwa Lähmung, gesteigerten Reflexen und verlangsamten Bewegungen.10

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Multiple Sklerose

    Auch: MS

    Chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems; in Deutschland die häufigste dieser Art bei jungen Menschen. Je nach Ort der Entzündung können sehr unterschiedliche Beschwerden auftreten, zum Beispiel Gefühlsstörungen, Lähmungen oder Sehstörungen.11,12

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

  • Schub

    Bei Multipler Sklerose das Auftreten neuer oder das Wiederaufflammen bekannter neurologischer Beschwerden, die mindestens 24 Stunden anhalten. Zum Beginn des vorherigen Schubs liegen mehr als 30 Tage, und die Beschwerden lassen sich nicht durch eine veränderte Körpertemperatur, einen Infekt oder eine andere körperliche Ursache erklären.11

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

  • Fatigue

    Erhöhte Erschöpfbarkeit, die als ungewöhnliche Müdigkeit und Energiemangel erlebt wird. Sie kann dauerhaft bestehen oder sich im Laufe des Tages entwickeln und hat körperliche, geistige und psychosoziale Anteile.11

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

  • Querschnittlähmung

    Auch: Tetraplegie, Paraplegie

    Einschränkung oder Verlust von Bewegung und Empfindung durch eine Schädigung des Rückenmarks. Liegt die Schädigung im Halsmark, spricht man von Tetraplegie; liegt sie im Brust-, Lenden- oder Kreuzbeinmark, von Paraplegie.9

    Mehr dazu: FES bei Querschnittlähmung

  • Komplette und inkomplette Lähmung

    Begriffe zur Einteilung einer Querschnittlähmung. Komplett heißt, dass in den untersten Rückenmarkssegmenten (S4 und S5) weder Empfindung noch Bewegung erhalten ist. Inkomplett heißt, dass unterhalb der Schädigung bis in diese Segmente noch Empfindung oder Bewegung vorhanden ist.9

    Mehr dazu: FES bei Querschnittlähmung

  • Zerebralparese

    Auch: infantile Zerebralparese, CP

    Sammelbegriff für bleibende Störungen der Entwicklung von Bewegung und Haltung, die auf eine nicht fortschreitende Störung im sich entwickelnden Gehirn des ungeborenen Kindes oder Säuglings zurückgehen. Häufig kommen weitere Beeinträchtigungen hinzu, etwa der Wahrnehmung oder der Kommunikation.16,3

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

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Gehen und Bewegung

Begriffe, mit denen Fachleute das Gehen beschreiben und in Studien messen.

  • Gangzyklus

    Ablauf eines vollständigen Schritts: vom ersten Bodenkontakt eines Fußes bis zum nächsten Bodenkontakt desselben Fußes. Er gliedert sich in Standphase und Schwungphase.17

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Standphase

    Teil des Gangzyklus, in dem der Fuß Kontakt mit dem Boden hat. Sie macht etwa 60 Prozent des Zyklus aus.17

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Schwungphase

    Teil des Gangzyklus, in dem der Fuß in der Luft ist und das Bein nach vorn schwingt; etwa 40 Prozent des Zyklus. In dieser Phase halten die Fußhebermuskeln den Fuß so, dass er frei über den Boden kommt.17

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Steppergang

    Auch: Steppage-Gang

    Gangbild, das bei Fußheberschwäche auftreten kann: Das Bein wird in der Schwungphase auffällig hoch angehoben, damit der herabhängende Fuß nicht am Boden hängen bleibt. Teils setzt der Fuß anschließend hörbar auf.8

    Mehr dazu: Fußheberschwäche: Orthese oder FES?

  • Gehgeschwindigkeit

    Wie schnell jemand eine festgelegte Strecke geht, meist angegeben in Metern pro Sekunde. In Studien zu FES ist sie eine häufig verwendete Messgröße, etwa auf kurzen Strecken wie 10 Metern oder auf längeren Gehstrecken.18,20

    Zum Beispiel: Gemessen wird die Zeit, die jemand für eine markierte Strecke von 10 Metern braucht.

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

  • Orthesen-Effekt

    Auch: orthotischer Effekt

    Studienbegriff für den Unterschied beim Gehen mit eingeschaltetem Gerät im Vergleich zum Gehen ohne Gerät. Er beschreibt, was während der Nutzung gemessen wird, nicht, ob etwas danach bestehen bleibt.19,18

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

  • Trainingseffekt

    Auch: therapeutischer Effekt

    Studienbegriff für eine Veränderung beim Gehen ohne Gerät nach einer Zeit regelmäßiger Nutzung. Gemessen wird also, ob etwas auch dann bestehen bleibt, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.19,18

    Mehr dazu: FES bei Multipler Sklerose

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Studien und Belege

Begriffe, die bei Quellenangaben und in Berichten über Forschung vorkommen.

  • Leitlinie

    Systematisch entwickelte, wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfe für Fachleute zu einem bestimmten Gesundheitsproblem. Leitlinien sind nicht bindend; im Einzelfall kann begründet von ihnen abgewichen werden.21

    Zum Beispiel: Die deutsche Leitlinie zur Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall (ReMoS).

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

  • Systematische Übersichtsarbeit

    Auch: Systematic Review

    Arbeit, die nach vorab festgelegten Regeln alle Studien zu einer bestimmten Frage sucht, auswählt und bewertet. So soll ein möglichst vollständiges Bild des Wissensstands entstehen.22

    Mehr dazu: Was die Forschung sagt

  • Meta-Analyse

    Statistisches Verfahren, das die Ergebnisse von zwei oder mehr Einzelstudien zu einem gemeinsamen Ergebnis zusammenführt. Meist ist sie Teil einer systematischen Übersichtsarbeit.22

    Mehr dazu: Was die Forschung sagt

  • Randomisierte kontrollierte Studie

    Auch: RCT

    Studie, in der die Teilnehmenden per Zufall auf Gruppen verteilt werden, die unterschiedlich behandelt werden; anschließend werden die Ergebnisse verglichen. Die Zufallsverteilung soll verhindern, dass sich die Gruppen schon vor Beginn unterscheiden.23

    Zum Beispiel: Wie bei einem Münzwurf entscheidet der Zufall, wer in welche Gruppe kommt.

    Mehr dazu: Was die Forschung sagt

  • NICE

    Auch: National Institute for Health and Care Excellence

    Britisches Institut, das Empfehlungen für Fachleute im Gesundheitswesen veröffentlicht und dafür unter anderem neue Gesundheitstechnologien unabhängig bewertet. Zu FES bei Fußheberschwäche zentraler Ursache hat NICE 2009 eine Bewertung veröffentlicht.6,3

    Mehr dazu: FES nach Schlaganfall

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Autor

Boris Schumacher, Physiotherapeut

  • Sektorale Heilpraktikererlaubnis für Physiotherapie
  • Weiterbildungen in Chiropraktik und manueller Therapie
Mehr über den Autor

Quellen

  1. ÜbersichtsarbeitPeckham PH, Knutson JS. Functional electrical stimulation for neuromuscular applications. Annual Review of Biomedical Engineering. 2005;7:327–360. Zur Quelle
  2. ÜbersichtsarbeitDoucet BM, Lam A, Griffin L. Neuromuscular electrical stimulation for skeletal muscle function. Yale Journal of Biology and Medicine. 2012;85(2):201–215. Zur Quelle
  3. Britische BewertungNational Institute for Health and Care Excellence (NICE). Functional electrical stimulation for drop foot of central neurological origin. HealthTech guidance HTG178 (vormals IPG278). 2009. Zur Quelle
  4. Klinische StudieBuentjen L, Kupsch A, Galazky I et al. Long-term outcomes of semi-implantable functional electrical stimulation for central drop foot. Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation. 2019;16:72. Zur Quelle
  5. StudieKressler J, Ghersin H, Nash MS. Use of functional electrical stimulation cycle ergometers by individuals with spinal cord injury. Topics in Spinal Cord Injury Rehabilitation. 2014;20(2):123–126. Zur Quelle
  6. InstitutionNational Institute for Health and Care Excellence (NICE). About us. Zur Quelle
  7. WeltgesundheitsorganisationWorld Health Organization (WHO). Rehabilitation. Fact sheet. Zur Quelle
  8. ÜbersichtsarbeitSaber B, Agrawal DK. Foot drop: an anatomical, clinical, and electrodiagnostic approach to localization. Journal of Spine Research and Surgery. 2026;8(3):50–55. Zur Quelle
  9. Internationaler StandardKirshblum SC, Burns SP, Biering-Sorensen F et al. International standards for neurological classification of spinal cord injury (revised 2011). Journal of Spinal Cord Medicine. 2011;34(6):535–546. Zur Quelle
  10. LeitlinieDeutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation (DGNR). S2k-Leitlinie Therapie des spastischen Syndroms. AWMF-Registernummer 030-078. 2025. Zur Quelle
  11. LeitlinieDeutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen. AWMF-Registernummer 030-050. 2026. Zur Quelle
  12. GesundheitsinformationInstitut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Glossar: Multiple Sklerose. gesundheitsinformation.de. Zur Quelle
  13. GesundheitsinformationInstitut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Glossar: Schlaganfall (Apoplex). gesundheitsinformation.de. Zur Quelle
  14. Medizinische FachterminologieU.S. National Library of Medicine. Medical Subject Headings (MeSH): Hemiplegia, D006429. Zur Quelle
  15. Medizinische FachterminologieU.S. National Library of Medicine. Medical Subject Headings (MeSH): Paresis, D010291. Zur Quelle
  16. KonsensdefinitionRosenbaum P, Paneth N, Leviton A et al. A report: the definition and classification of cerebral palsy April 2006. Developmental Medicine & Child Neurology Supplement. 2007;109:8–14. Zur Quelle
  17. FachgesellschaftKim IJ, Gallagher MJ, Speckman RA. Biomechanics: Normal Gait. PM&R KnowledgeNow, American Academy of Physical Medicine and Rehabilitation. 2020, aktualisiert 2025. Zur Quelle
  18. Meta-AnalyseMiller L, McFadyen A, Lord AC et al. Functional electrical stimulation for foot drop in multiple sclerosis: a systematic review and meta-analysis of the effect on gait speed. Archives of Physical Medicine and Rehabilitation. 2017;98(7):1435–1452. Zur Quelle
  19. ÜbersichtsarbeitSpringer S, Khamis S. Effects of functional electrical stimulation on gait in people with multiple sclerosis – a systematic review. Multiple Sclerosis and Related Disorders. 2017;13:4–12. Zur Quelle
  20. Meta-AnalysePrenton S, Hollands KL, Kenney LP. Functional electrical stimulation versus ankle foot orthoses for foot-drop: a meta-analysis of orthotic effects. Journal of Rehabilitation Medicine. 2016;48(8):646–656. Zur Quelle
  21. LeitlinienprogrammProgramm für Nationale VersorgungsLeitlinien. Leitliniengrundlagen. leitlinien.de. Zur Quelle
  22. MethodenhandbuchHiggins JPT, Thomas J, Chandler J et al. (Hrsg.). Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions, Version 6.5. Cochrane, 2024. Kapitel 1 und 10. Zur Quelle
  23. GesundheitsinformationInstitut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Glossar: Randomisierte kontrollierte Studie. gesundheitsinformation.de. Zur Quelle